Vom Gehen und Bleiben

Vom Gehen und Bleiben
am Donnerstag, 27.11.2008, um 18:30 Uhr,
im Fuchs-Petrolub-Festsaal (O138) der Universität Mannheim. (Bild auf http://www.phil.uni-mannheim.de/)
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Studienbuch: Im Moment liegt mir mein Studium sehr am Herzen... in den letzten Semestern hab ich da nämlich wenig gebacken bekommen, ... das wollte ich ändern, und im Moment klappt es gut. 12.2006: 2007 soll das letzte Studienjahr werden!!! Toi, toi toi!!! 2008 wird jetzt das letzte Studienjahr. Positiv denken, Erfolge anerkennen, dankbar sein... BIS ENDE 03.2009 HAB ICH NOCH PRÜFUNGEN. Letzte Prüfung am 17.3.2009 :) -> FERTIG: Ich habe bestanden und DAMIT meine Studium abgeschlossen.

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BASTA: Warum muss man für Ihre Planungen nun die Philosophische Fakultät auflösen. Können Ihre inhaltlichen Ziele nicht auch durch andere Strukturen erreicht werden?
Prof. Arndt: Ich bin hinsichtlich einer genauen Struktur der Fakultäten offen. Es gibt möglicherweise auch Alternativen. Ich spreche mit jedem. Ich bin lernfähig und mir ist klar, dass wir jetzt Monate der Diskussion vor uns haben.
BASTA: Das bedeutet also, die Umstrukturierung mit der inhaltlichen Profilierung könnte formal auch ohne die Auflösung der Philosophischen Fakultät ablaufen?
Prof. Arndt: Ich denke in Alternativen. Ich will keine Gegenströmungen hervorrufen, die so stark sind, dass sie den Ruf der Universität Mannheim in Mitleidenschaft ziehen. Unsere Aufgabe ist nicht, ein Konzept bedingungslos durchzusetzen, auch wenn ich derzeit noch kein besseres Konzept als unseres sehe. Ich werde auch dem Universitätsrat mehrere Möglichkeiten zur Auswahl stellen. Natürlich werde ich aber klar sagen, welches Modell das Rektorat bevorzugt. Wir werden aber auch über das Alternativ-Modell des AStAs, das ja nur noch zwei Fakultäten vorsieht, sprechen – solange keine Trillerpfeifen im Spiel sind. Das halte ich für unangemessen und peinlich..
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"Die Anträge des Fachschaftsrates, die ein Gremium aus Professoren, ein Rektoratsmitglied, Studierenden und Mittelbau zur Entwicklung eines Alternativmodells forderten, wurden abgelehnt. Gründe hierfür waren insbesondere die Gremienmüdigkeit der SenatorInnen. Es gäbe so viele davon, zu denen ohnehin häufig nur die Vertreter und Vertretervertreter gehen würden. Einige Professoren finden das Erstellen eines weiteren Modells sei fakultätsinterne Professorensache."
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"Die Uni Mannheim will Fakultäten schließen und fusionieren. Professoren und Studenten stellen sich gegen ihre Unileitung. Viele sehen die akademische Freiheit und den demokratischen Umgang miteinander in Gefahr." Von Katrin Weisenburger
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Erneute Sitzung des Universitätsrates-> Quelle AStA
Widerspruch gegen schriftliche Abstimmung eingelegt Der Der Mannheimer Universitätsrat wird seine Sitzung vom vergangenen Dienstag wiederholen. Ein Mitglied des Universitätsrates hat im Nachgang Einspruch gegen das vorgenommene Abstimmungsverfahren erhoben. Um jeglichen juristischen Zweifel auszuschließen, wird das Gremium die Abstimmungen über alle Tagesordnungspunkte wiederholen. Die neue Sitzung soll so rasch wie möglich stattfinden.
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Am heutigen Freitag findet um 15.00 Uhr eine live übertragene Diskussion auf RNF statt:
"Von der Uni zur Business School? Hauskrach im Mannheimer Schloss"
Es diskutieren:
- Prof. Hans-Wolfgang Arndt, Rektor
- Prof. Rolf Kloepfer, Altdekan
- Jean-Phillipe Aiguier, Studentenvertreter
Es besteht die Möglichkeit, die LIVE-ÜBERTRAGUNG in L 15,16 (Raum A 001) zu
verfolgen!-> Quelle: http://fssplit.uni-mannheim.de/
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Mannheim. Der geplante Umbau der Universität Mannheim beschäftigt zunehmend auch die Politik. Der Oberbürgermeister der Stadt, Gerhard Widder, kündigte am Mittwoch vor allem Widerstand gegen das mögliche Ende des Studiengangs "Technische Informatik" an. "Die Stadt Mannheim wird die Schließung nicht unwidersprochen hinnehmen", sagte der SPD-Politiker. Sollte die "Technische Informatik" keine Zukunft haben, dürfe dies nicht gleichbedeutend sein mit einer Schließung der Einrichtung.(Mannheimer Morgen 27. September 2006)
Nach Ansicht Widders hat die Technische Informatik auch einen wichtigen Beitrag zum Wissenschaftstransfer und zur Gründung neuer Unternehmen in Stadt und Region geleistet. Außerdem sei der Studiengang eine Zusage der Landesregierung unter Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) und von allen nachfolgenden Ministerpräsidenten mitgetragen worden. Die jüngste Einweihung des eigens für die Technische Informatik errichteten Gebäudes betrachtet das scheidende Stadtoberhaupt als Bekenntnis der aktuellen Regierung.
Nach Überzeugung des Kandidaten der SPD für die Oberbürgermeisterwahl, Peter Kurz, bergen die neuen Pläne der Universität und die geplante Schließung der Philosophischen Fakultät Risiken sowohl für die Stadt als auch für die Hochschule. "Unser Anspruch als Kulturmetropole würde empfindlich getroffen, wenn die Geisteswissenschaften einen Statusverlust erleiden würden", sagte Kurz. Mittelfristig könne dies auch Folgen für die wissenschaftliche Infrastruktur haben.
Der Rektor der Universität, Hans-Wolfgang Arndt, hatte den Umbau verteidigt. Es gehe nicht um eine Streichung der geisteswissenschaftlichen Angebote der Hochschule. Ziel sei es vielmehr, die Geisteswissenschaften enger mit Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu verzahnen. Das Aus für die Technische Informatik sei durch fehlende Finanzierung zu erklären. Den Umbaumaßnahmen müssen noch verschiedene Gremien der Hochschule zustimmen. dpa
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